Manic Street Preachers – Innovativ oder Routine?
In Fall 6 von unserem True Crime Podcast "Pop Crimes" geht es um den Manic Street Preachers Gitarristen Richey Edwards. Er verschwand 1995 spurlos. Seine Band veröffentlichte grad ein neues Album.
In Fall 6 von unserem True Crime Podcast "Pop Crimes" geht es um den Manic Street Preachers Gitarristen Richey Edwards. Er verschwand 1995 spurlos. Seine Band veröffentlichte grad ein neues Album.
Viele denken in erster Linie an Oasis oder Blur, wenn es um Britpop geht. Hier bekommt ihr aber auch die Songs von Supergrass, Pulp, Ash, Elastica und natürlich den Manic Street Preachers!
Die Band, die 1996 mit dem Album "Everything Must Go" und 1998 mit "This Is My Truth, Tell Me Yours" den Sprung in den Mainstream wagte, hat über die Jahre eine Wandlung durchgemacht. Damals noch tief verwurzelt im Erbe des legendären Richey Edwards, entwickelte sich ihr Sound nach seinem Verschwinden zunehmend in Richtung eingängiger Rock-Hymnen. Mit "Critical Thinking" bleibt die Band dieser Linie treu – allerdings mit ein paar neuen Akzenten. Bassist Nicky Wire übernimmt überraschenderweise auf drei Songs den Gesang, darunter die erste Single "Hiding in Plain Sight".
Nach den ersten Wochen der Veröffentlichung zeichnen sich gemischte Reaktionen ab. Während die Presse das Album durchaus wohlwollend besprochen hat, gehen die Meinungen der Fans auseinander. Manche loben die neuen Nuancen und die nostalgischen 80er-Jahre-Referenzen (inklusive eines Morrissey-Tributs in "Dear Stephen"), andere bemängeln die zunehmende Vorhersehbarkeit des Sounds. "International Blue" vom Vorgängeralbum wurde schon als Kopie von "Motorcycle Emptiness" kritisiert – ein Muster, das sich hier fortsetzt. Trotzdem hat "Critical Thinking" seine Momente: "Decline & Fall" überzeugt mit seinem Abba-inspirierten Klavierspiel, während der Titeltrack als kantige Postpunk-Nummer überrascht.
Fast zeitgleich zur Albumveröffentlichung erschien unsere Folge des Podcasts Pop Crimes: Die dunkle Seite der 90er über Richey Edwards – ein Name, der in der Geschichte der Manic Street Preachers bis heute nachhallt. Der Gitarrist und Texter der Band verschwand am 1. Februar 1995 spurlos. Was folgte, war eines der größten Mysterien der Musikgeschichte. War es ein geplanter Suizid? Eine Flucht aus seinem alten Leben? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? In unserem Podcast haben wir tief in die Geschichte eingetaucht – von den letzten Wochen vor seinem Verschwinden über rätselhafte Hinweise bis hin zu Augenzeugenberichten, die ihn Jahre später in Indien und auf den Kanaren gesehen haben wollen. Die Manic Street Preachers selbst haben ihn übrigens nie aufgegeben. Bis heute bleibt sein Mikrofon bei ihren Konzerten symbolisch auf der Bühne, und ein Teil der Einnahmen fließt angeblich auf ein Konto für ihn – sollte er jemals zurückkehren. Wer sich mit dieser fesselnden Geschichte beschäftigen will, sollte sich unbedingt die Podcast-Folge zu Richey Edwards anhören.
Stars, Hits und Skandale - darum gings in den 90ern gerne mal. Ein Jahrzehnt mit großartiger Musik und einer unfassbaren Popkultur. Aber dahinter verbirgt sich auch gerne eine dunkle Seite, mit Verbrechen und skandalösen Geschichten. Egal ob Marky Mark, Björk, Versace oder 2Pac. Pop Crimes erzählt die wahren Geschichten hinter den Stars. Eine neue Folge gibt es jeden Donnerstag ab 5 Uhr.
Stars, Hits und Skandale - darum gings in den 90ern gerne mal. Ein Jahrzehnt mit großartiger Musik und einer unfassbaren Popkultur. Aber dahinter verbirgt sich auch gerne eine dunkle Seite, mit Verbrechen und skandalösen Geschichten. Egal ob Marky Mark, Björk, Versace oder 2Pac. Pop Crimes erzählt die wahren Geschichten hinter den Stars. Eine neue Folge gibt es jeden Donnerstag ab 5 Uhr.